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Meckerei vom 16. Februar 2011: Castor-Transport |
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In nur 600 Meter Entfernung fuhr der Transport mit hoch radioaktivem Material am 16. Februar 2011 an Hochstedt vorüber. Der Castor-Transport war am Morgen mit mehreren Stunden Verspätung in Karlsruhe abgefahren. Tausende Polizisten sicherten die Strecke, auch die in Thüringen. Da die Transportstrecke nicht bekannt war, konnte es auch gut sein, dass auf der Fahrt bis zum Zwischenlager bei Lubmin Thüringen nicht durchfahren wurde. Selbst als es klar war, dass der Zug über Eisenach auf Thüringer Territorium fuhr, wusste man nicht, welche Strecke geplant war. Er fuhr jedoch die "normale" Strecke, wenn es in Richtung Sachsen-Anhalt geht, über Gotha Erfurt und Weimar.
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 Gegen 16.00 Uhr passierte der Castor-Zug dann den Bahnhof Vieselbach. Mehrere Polizeifahrzeuge hatten dort in der Busschleife und am Viadukt Stellung bezogen. Polizisten sicherten diese Stelle vom Boden aus, während Hubschrauber die Gleise und Umgebung aus der Luft sicherten.
In Lubmin sollte ursprünglich der in der DDR angefallene Atomabfall gelagert werden. Greenpeace hält Lubmin wegen fehlender Räume für eventuell undicht gewordene Behälter für absolut ungeeignet. Die Organisation verlangt, dass der Atommüll dort zu lagern sei, wo er anfällt. Damit wären vorwiegend süddeutsche Bundesländer in der Verantwortung.
In Lubmin darf seit dem Jahr 2006 Atommüll aus den alten Bundesländern für zehn Jahre gelagert werden.
Bilder: Frank Steinhorst |