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Wie schon im letzten Jahr wollten wir ein Vereinsinternes Sommerfest veranstalten. Dieses sollte am 22. Juni 2011 stattfinden und wir hatten zu diesem Zweck zwei von unseren Zelten im Hof des BĂŒrgerhauses aufgestellt. Da die Frauen am 21. Juni ihren Frauentreff-Termin hatten und gern draußen, an der frischen Luft saßen, war der Zeltaufbau fĂŒr den 20. Juni angesetzt worden, einem Montag.

Das Wetter war am Montag, beim Zeltaufbau recht kĂŒhl, es sollte sich aber bessern. Als die Frauen sich am Tag darauf trafen war es bereits so warm und drĂŒckend, dass die ZeltwĂ€nde aufgeklappt werden mussten, um frische Luft hinein zu lassen.

Der Tag des Sommerfestes rĂŒckte nĂ€her und das Wetter am Mittwoch, dem 22. Juni 2011 wurde noch drĂŒckender und schwĂŒler. Der Wetterdienst hatte fĂŒr den Nachmittag schwere Gewitter angekĂŒndigt und vor Unwettern gewarnt. Da Hochstedt in der Vergangenheit immer mit einem "blauen Auge" davongekommen oder von den Unwettern unberĂŒhrt geblieben war, machten wir uns auch keine allzu großen Gedanken. Das stellte sich als Fehler heraus.

Gegen 17.00 Uhr zog von Westen her eine dunkle Wand heran und erste Tropfen fielen. Donnergrollen rollte heran. und Blitze zuckten. Dann ging alles ganz schnell. Plötzlich war das Gewitter da und bracht neben zehn Litern Regen je Quadratmeter in kĂŒrzester Zeit, Windböen in OrkanstĂ€rke. Diese waren dann auch Verantwortlich fĂŒr das chaotische Bild, welches sich uns nach dem Gewitter zeigte. Sie waren tödlich fĂŒr unsere Zelte, wie sich herausstellte.

Unwetterschaden im BĂŒrgerhaushof

Das 8-Meter-Zelt war nicht mehr zu retten, dafĂŒr aber das zehn Meter lange. Anstatt die Tische einzudecken und zu dekorieren begannen wir mit den AufrĂ€umarbeiten im BĂŒrgerhaushof. Zum GlĂŒck hatte es die Zelte nicht auf die Straße geweht, sonst hĂ€tte noch viel mehr passieren können.

AufrÀumarbeiten

Ohne ein Zelt ĂŒber unseren Köpfen begannen wir doch einigermaßen pĂŒnktlich und nur fĂŒnfzehn Minuten spĂ€ter als geplant, um 19.15 Uhr mit dem Sommerfest.