Wie in jedem Jahr war auch am letzten April-Tag 2018 das Maibaumsetzen angesagt. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir eine Stunde früher damit anfangen würden, da der 30. April diesmal auf einen Montag fiel, der somit vor dem Feiertag einen Brückentag bildete. Daher war damit zu rechnen, dass manche Leute zu Hause geblieben waren, um das längere Wochenende zu nutzen. Wir fingen also bereits 18.00 Uhr mit unserem Programm an. Zuvor hatten wir zwei Zelte im Hof des Bürgerhauses aufgestellt, um es uns und den Gästen dort dann gemütlich machen zu können. 

 

Tische und Stühle standen bereit, wie auch diverse Getränke. Die Bratwurstroste rauchten ebenfalls schon und ein fertig zusammengebautes Insektenhotel als Anschauungsmuster lag auch schon parat als die ersten Gäste kamen. Wir wollten ja auf den Maiveranstaltungen Insektenbehausungen für den Selbstaufbau anbieten, um damit ein bisschen etwas gegen das Insektensterben und den Naturschutz zu tun. Ein entsprechender Artikel war zuvor im "Hockschter Ausrufer" erschienen. Zusätzlich hatte die Bürgermeisterin noch Wildblumensamen und Informationsmaterial von einer Naturschurtzorganisation mitgebracht.

Bevor die ersten Gäste eintrafen, zog bereits der Duft von frisch gebratener Wurst um die Ecke des Bürgerhauses. Die ersten Bratwürste wurden an die Frau oder an den Mann gebracht, bevor es ans Singen einiger Frühlingslieder ging. Mit von der Partie waren wieder die bunten Glöckchen, die an die Gäste verteilt worden waren. Bei herrlichstem Abendsonnenschein wurde der Mai nicht nur herbeigesungen, sondern auch herbeigeläutet. Im Anschluss ging es ans Werk und damit an die Aufrichtung des Maibaumes mit dem Kranz, den wir in der Vorwoche gebunden hatten.

Schnell flatterten die bunten Bänder im Wind und das Geschehen am Bürgerhaus verlagerte sich von vor dem Bürgerhaus nach hinten in den Hof und damit in die Zelte. Bei diversen Getränken und guter Laune feierten wir bis in den Mai. Den Feuerkorb hatten wir diesmal lieber nicht angezündet, da es zu windig war und unsere Zelte bei Funkenflug vermutlich einige Löcher abbekommen hätten. Aber trotzdem war es wieder einmal schön, zusammen die erste öffentliche Bratwurst genießen zu können.