Bereits am 5. März war das Wetter günstig, um das Waidbeet aufzuräumen und neue Saat auszubringen. In den Tagen zuvor hatte es geregnet und der Boden war auch nicht gefroren. Das war Voraussetzung dafür, die Pflanzen vom Vorjahr mit Rumpf und Stumpf aus dem Boden zu bekommen.

Mit einer Grabegabel war dies am besten möglich. Da Waid ja ein Tiefwurzler ist, war der durchfeuchtete Boden bestens präpariert. Relativ einfach war es möglich, die Pflanzen samt Wurzel aus dem Beet zu entfernen. Nachdem die Pflanzen während der frostigen Tage des Winters gelitten hatten, begann sich schon der Neuaustrieb zu zeigen. Wenn sie jetzt weiter im Boden verbleiben würden, hätten wir im Mai eine gelbe Blütenpracht auf dem Waidbeet, jedoch im weiteren Verlauf des Jahres nichts zum Färben. Schnell ging die Arbeit voran und die Waidpflanzen landeten auf einem Haufen neben dem Beet. Jetzt konnte man gut sehen, wie tief die Wurzeln in die Erde gewachsen waren.

Im Anschluss musste der Boden gedüngt werden. In diesem Jahr waren es Pferdemist-Pellets, die zum Einsatz kamen. Danach wurden die Reihen gezogen und die Samenschötchen hinein gesät. Als Abschluss wurden die Riefen mit der Harke etwas abgedeckt und das Ganze Beet dann dem Wetter im Frühjahr überlassen.

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