Eigentlich sollte es kein Problem sein im Frühjahr an Grünzeug zu kommen, um den Maikranz damit zu verzieren. Im Vorfeld wollte Egon Angelroth, der Bürgermeister, sogar zwei Koniferen auf öffentlichem Grund so lange stehen lassen, bis es an der Zeit war den Kranz zu binden. Wir vom Heimatverein winkten jedoch ab, da wir ja zum Teil selber Koniferen auf den eigenen Grundstücken hatten, die zur Not verschnitten werden konnten. So wurden die beiden Bäume gefällt und abtransportiert.
... wo die Freiwillige Feuerwehr eine stattliche Birke als Maibaum aufgestellt hatte. Oben, an dessen Spitze hing der Maikranz von Obernissa. Das Kuriose war die Herkunft des Grünzeugs: Wir erfuhren nämlich, dass es aus Hochstedt stammte. Die Kranzbinderin hat ihren Opa aus Hochstedt gefragt, ob der nicht etwas von seiner Konifere für den Maikranz abschneiden könnte

