Am 20 Februar 2013 stand er nun, der erste Mast der 380 kV-Leitung des Bauabschnitts zwischen Vieselbach und Altenfeld. Nach mehr als sechs Jahren ist damit der Plan der Stromgiganten aufgegangen. Die vergangenen Jahre waren gekennzeichnet durch AktivitĂ€ten und Demonstrationen gegen den Bau aber auch durch GesprĂ€che mit den Netzbetreibern und durch AlternativvorschlĂ€ge der BĂŒrgerinitiative. "RĂŒckenwind" fĂŒr den Netzbetreiber (zunĂ€chst Vattenfall und dann 50 Hertz) kam aus den Reihen der Politik - der jeweiligen Regierungsparteien des Bundes und des Landes - aber auch in gewisser Weise durch den Tsunami in Japan, der das Kernkraftwerk im japanischen Fukushima zerstörte und damit die Atomausstiegs-Diskussionen neu entfachte. In dieser Konsequenz fanden sich die Gegner der Trasse plötzlich im Lager der Atomkraft-BefĂŒrworter wieder, wohin man sie drĂ€ngte, weil sie ja scheinbar gegen den Energiewandel waren. Es ist mĂŒĂŸig, Aussagen dieser Tatsachenverdreher zu widerlegen. Jeder halbwegs mitdenkende Mensch, weiß, dass es den Trassengegnern um den Erhalt der Natur ging und geht, deren höchstes zu erhaltende Geschöpf der Mensch selbst ist.

 

Erster Mast am 20.2.2013 an der B7 - sĂŒdlich von Hochstedt Mastenbau am 21.2.2013 westlich des Ortes

Wie auch immer, die Trassenmasten werden errichtet und der erste in der Reihe stand fix und fertig am 20. Februar 2013 auf der Höhe der Bundesstraße 7, also sĂŒdlich von Hochstedt. Ein zweiter folgte am Tag darauf in Richtung Hochstedt und an einem weiteren wurde direkt westlich des Ortes mit der Montage der Teile begonnen.

Der Mast, der zur Versetzung der bestehenden Leitung (nach Mecklar) errichtet wurde war am 25. Februar fertig montiert und ĂŒberragt das alte Modell aus den 90er Jahren um LĂ€ngen. Leider war es wegen starkem Nebels nicht Möglich ein besseres Bild zu machen. Die gestrichelte Linie Zeigt die Höhe des ursprĂŒnglichen Masten der bestehenden Leitung zum neu errichteten Monstrum.

Der mittlere Mast wurde neu errichtet, um die bestehende Leitung - rechts - ersetzen zu können. (gestrichelte Linie = Höhenvergleich)