Am 22. Oktober fand im Kirmeszelt, spendiert und organisiert von der Ortsteilbürgermeisterin und dem Ortsteilrat wieder eine kostenlose Theateraufführung für die Hochstedterinnen und Hochstedter statt.  Der Kirmesverein hatte das Zelt tags zuvor aufgestellt und schon mit dem Schmücken begonnen. Man konnte verschiedene Getränke und Brezeln zum Theaterbesuch genießen. Heizgeräte sorgten für Wärme und die zahlreich erschienenen Besucher, auch aus umliegenden Orten warteten auf die Aufführung. Zu sehen sein sollte ein Stück Thüringer Geschichte, aufgeführt von Susanne Peschel von der Theaterfirma, die ebenfalls in Hochstedt beheimatet ist: Thuringia - Der Königs-Krimi oder Tollheit Liebe Rausch und Wunder.

 

Ab 19.00 Uhr gehörte nach der Begrüßung der Anwesenden durch die Ortsteilbürgermeisterin, Silke Palmowski, die Bühne der durchgeknallten Archäologin, die sofort unter den Besuchern Schaufeln für die bevorstehende‚ Grabung verteilte. Zunächst berichtete sie jedoch von der Geschichte Thüringens und die der Radegunde im 5. Jahrhundert.

Nach der Pause erfolgte ein Zeitsprung über fast 1000 Jahre in der Geschichte nach vorn. Man hörte nun von den Geschehnissen im Land aus dem 15. Jahrhundert, rund um den Bruderkrieg zwischen Kurfürst Friedrich (den sanftmütigen) von Sachsen, Herzog Wilhelm und den Machenschaften von Apel Vitzthum. Kurzweilig vergingen beinahe zwei Stunden im Kirmeszelt und unter viel Applaus verabschiedete sich Susanne Peschel vom Publikum.

Mehr Stücke und die Termine findet man im Internet unter: theaterfirma.de

Â