In der vorletzten Novemberwoche 2013 gab es wieder einige Bewegung im Bach, denn dort waren Fachleute unterwegs, die auf der Streuobstwiese, bis zu sechzig junge Bäume neu angepflanzt haben. Zu erkennen waren diese an den jeweils drei Pfosten, die die jungen Bäume vor Starkwind schützen sollen, der sie sonst entwurzeln würde. Verbissschutz um den Stamm soll außerdem dafür sorgen, dass hungriges Wild im Winter nicht erst auf den Geschmack nach frischer junger Rinde kommt. Neben den Bäumen wurden auch einige (4) Raubvogelstangen am oberen Weg durch den Bach in den Boden gebracht. Diese sollen den Greifvögeln wie Bussard und Milan als Aussichts- und Ausgangspunktpunkt dafür dienen, die Population der Kleinnager etwas zu dezimieren und im Zaum zu halten.

Leider wurde wegen der Pflanzarbeiten der ohnehin in Mitleidenschaft gezogene Weg in den Bach, erneut zerfahren und nicht zuletzt wegen der ständigen Nässe dort, für Spaziergänger fast unpassierbar gemacht. Der Frost im Winter wird aber auch dieses Problem auf natürliche Weise lösen. Sobald es aber taut ...

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