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 Im Erdgeschoss des Schlosses
 Kutsche
Die Führung war hier am Festsaal beendet und wir konnten uns entscheiden, entweder noch einen Blick auf die Sonderausstellung im Obergeschoss zu werfen oder gleich das im Erdgeschoss gelegene Federzimmer aufzusuchen. Die Sonderausstellung war Tierpräparaten gewidmet und die Mehrheit der Mitglieder der Reisegruppe wollte das Federzimmer sehen und anschließend auf der Schlossterrasse einen Kaffee trinken. So stiegen wir die Stufen der Freitreppe herab und gelangten in einen großen Raum, in dem eine Reisekutsche ausgestellt war.
Gleich daneben betrat man das Federzimmer, dessen Schatz mit einer Glasscheibe geschützt war, so dass nur wenige Besucher zusamen hinter die Tür treten konnten. Es war schon beeidruckend, welche Kunstfertigkeit hier gezeigt wurde. August der Sarke hatte 1723 das kostbare Paradebett mit Baldachin und Vorhängen in London erstanden. Nach seiner Rückkehr ließ er die Vorhänge zu Wandteppichen umarbeiten und schuf somit das Federzimmer. Millionen kleiner Federn warden auf einen Untergrund geknüpft worden. Mit ihrer Farbenvielfalt und unterschiedlicher Beschaffenheit wurden einzigartige Federornamente geschaffen.
   
 Federzimmer
Wir verließen das Schloss und tranken draußen, auf der Terrasse, eine Tasse Kaffee unter der Spätnachmittagssonne.  Einige Hochstedter hatten sich auf den Weg gemacht, um die Stelle des Schlosses zu finden, wo vor fast vierzig Jahren das wohl beliebteste Weihnachtsmärchen gedreht worden war: Drei Haselnüsse für Achenbrödel. Dabei handelte es sich um die steinerne Treppe, die zum rechten Flügel des Schlosses auf die Terrasse führte. (Dort hatte Aschenbrödel auf der Flucht vor dem Prinzen ihren Schuh verloren)
   
Schlosskaffee Putte am Geländer
   
Am Bus  Abendrot
Die Zeiger der Uhren rückten unablässig vor und wir machten uns auf den Weg zurück zum Bus, wo wir uns für 17.30 Uhr verabredet hatten. Dort, auf dem Busparkplatz trafen wir wieder auf das Weimarer Busunternehmen, das wir schon am Morgen auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte getroffen hatten. Die Insassen waren ein Verein - die Orgelpfeifen - aus Schlosvippach. Einige Hochstedter trafen Bekannte und lachten über diesen Zufall. Wir stiegen in unseren Bus ein und fuhren diesmal dem Sonnenuntergang entgegen. Um 20.15 waren wir wieder in Hochstedt und unser Ausflug fand damit ein Ende.
 
 
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