Ausstellung in der Sparkasse am Erfurter Fischmarkt vom 17. April - Anfang Mai 2007

Die Sparkassenstiftung Erfurt unterstĂŒtzte die Herstellung der ersten und zweiten Auflage der Hochstedter Chronik "Hochstedt - eine Ortsgeschichte" mit Fördermitteln. Die Sparkassenstiftung bat uns, das geförderte Buch im Rahmen einer Ausstellung in der Sparkassenfiliale am Fischmarkt, in Erfurt, zu prĂ€sentieren.

Aus diesem Grund stellten wir Texte zusammen, die auf die Tafeln aufgebracht wurden, die wegen der Bierausstellung angeschafft worden waren. Damit stellten wir das Projekt kurz vor, bedankten uns fĂŒr die Fördermittel und gingen auf den in der Chronik beschriebenen Waidanbau ein. Aus dem Museum hatten wir zusĂ€tzlich, als Dekoration, die Bilderrahmen mit den Nachbildungen der Waid-Holzschnitte mitgenommen, außerdem einige Waidballen und Waidsamen.Am 16. April bauten wir die AusstellungsstĂŒcke in Erfurt auf, die noch bis Anfang Mai zu sehen waren.Ausstellungswand mit den Text- und Bildtafeln. Am 17. April gab es einen Empfang, bei dem die Ausstellung eröffnet wurde. Zuvor wurde ein kleiner Tisch vor unsere Tafel gestellt, auf dem einige Chroniken ausgestellt waren, sowie der Waidsamen und die Waidballen.

Text der Ausstellungstafeln:

HOCHSTEDT - EINE ORTSGESCHICHTE
Aus Anlass der 900 Jahrfeier der Erfurter Ortschaft Hochstedt im Jahr 2004 konnte die Chronik des Ortes mit UnterstĂŒtzung und Förderung durch die Sparkassenstiftung Erfurt, erstmals öffentlich prĂ€sentiert werden.
Die beinahe 200 Seiten umfassende Schrift beleuchtet die Geschichte eines Dorfes anhand von mit viel Fleiß und Akribie zusammengetragener Fakten, die ein Geschichtsbild auch ĂŒber den Ortsrand hinaus vermitteln. Inzwischen wurde, wieder mit Förderung durch die Sparkassenstiftung Erfurt, eine aktualisierte, zweite Auflage herausgegeben.
SelbstverstĂ€ndlich fĂŒr das Gebiet um Erfurt, wird darin auf den mittelalterlichen Waidanbau in Hochstedt eingegangen.
Diesem Thema hat sich der Verein fĂŒr die Geschichte und Traditionspflege von Hochstedt e.V. ganz besonders verschrieben. Im Heimatmuseum, welches der Verein betreut, ist der Waidanbau anhand von Kopien alter Holzschnitte dargestellt und im Außenbereich wird Waid auf einem Anschauungsbeet angebaut und geerntet. Diese ErnteertrĂ€ge werden, ganz genau wie im Mittelalter, zu Waidballen verarbeitet, die im Museum als Anschauungsobjekte dienen.
Immer im September veranstaltet der Verein ein Waid-Fest, um diese alte Kulturpflanze, die Erfurt erheblichen Reichtum beschert hat, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Der Erlös aus dem Verkauf der Hochstedter Chronik fließt zu 100% in weitere Projekte des Vereins, wie etwa in den Nachbau eines WaidmĂŒhlsteines.