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Am anderen Ende waren wir fast an unserem Ziel für die Mittagszeit angekommen. Hier standen noch immer die beiden Bronzemajestäten und warteten auf uns. Von hier war es nicht mehr weit zum Hotel, wo wir unser Mittagessen bestellt hatten. Das Bohemia war eines der wenigen Hotels mit Busparkplatz und mit guter Küche.

Verschiedene Gerichte hatten zur Auswahl gestanden. Nachdem wir uns pünktlich an den runden Tischen niedergelassen hatten bestellten sich die meisten Mitgereisten ein Gericht mit Böhmischen Knödeln. Nach dem vorzüglichen Essen ging es weiter im Programm, in welchem Freizeit bis 15.30 Uhr stand. Jeder konnte sich in Marienbad nach Herzenslust umsehen.

Die Allermeisten unserer Gruppe trafen sich am Singenden Brunnen um 15.00 Uhr wieder, als ein Stück von Frederick Chopin auf dem Programm stand. Kurz davor war, wie schon die letzte Stunde davor, Donnergrollen zu hören gewesen. Es gab auch einen heftigen Donnerschlag, der jedoch eine Einzelerscheinung blieb. Aber als wir am Brunnen ankamen hatten sich die dunklen Wolken über die Berge verzogen und die Sonne brannte wieder vom Himmel. Fünf Minuten dauerte das musikalische Spektakel, wobei Wasserfontänen mit den Musikelementen zusammen spielten. Im Anschluss gingen wir zum Bus zurück, denn wir wollten weiter zu einer Brauerei fahren.

Die Zeit hatten wir im Gegensatz zu der am Morgen locker im Griff. Wir legten die elf Kilometer spielend zurück und erreichten die Brauerei Chodovar, die südlich von Marienbad liegt noch weit vor 16.00 Uhr. Für diese Zeit hatten wir eine Führung gebucht, die auch kurz nach unserer Ankunft begann. Wir folgten unserer Führerin zunächst in ein Gewölbe in welchem ein Film über die Brauerei gezeigt wurde.

Filmvorführung im Gewölbe Storchennest auf dem Brauereigelände

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