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Auf dem Weg

Weiter ging es bis zu einer Lichtung im Wald, auf der mehrere mit Schilf gedeckter Hütten standen.

Hütte

Hierbei handelte es sich um Nachbildungen von Häusern, deren Standplatz ganz in der Nähe nachgewiesen werden konnte. Die Wände bestanden aus Lehm, ganz so, wie sie in alten Zeiten gebaut worden waren. Man konnte die Häuser auch betreten, um sich deren Inneres anzusehen. Die größte der Hütten war in einen Küchen- und Wohnbereich unterteilt. In der Küche befand sich eine Feuerstelle im Zentrum, über dem ein Gefäß zum Zubereiten des Essens hing.

Hausvisitation - Im Inneren

Der Boden lag etwas unterhalb des äußeren Bodenniveaus und bestand ebenfalls aus festgestampftem Lehm.

Weitere Gebäude

Von dort ging es weiter zu anderen Gebäuden, die insgesamt eine kleine Siedlung bildeten.

An den Lehmbacköfen

Im hinteren Teil befanden sich unter einem Schleppdach zwei aus Lehm errichtete Backöfen, in denen tatsächlich noch gebacken werden konnte. Viele Gruppen nehmen die Gelegenheit war, und buchen einen Backtag. Dann werden die Öfen zwei Stunden mit Feuerholz beheizt. Die Glut-Reste werden entfernt und im aufgeheizten Inneren der Teig gebacken. "Brötchen kommen frisch und knusprig nach gut zehn Minuten wieder aus dem Ofen", meinte der Führer.

Zwischen den Opferstätten

Wir verließen die kleine Siedlung und gingen am Seeufer weiter. Neben dem Weg waren mehrere urgeschichtliche Heiligtümer oder Opferstätten nachgebildet, die man tatsächlich dort vorgefunden hatte. Deshalb hatte man das gesamte Gebiet um den See auch den Namen Opfermoor gegeben.

Der Weg zurück zum Bus

Langsam drängte die Zeit und wir mussten uns beeilen, zurück zum Bus zu kommen. Der nächste Termin rückte nämlich näher. Für 13.30 Uhr war in Heiligenstadt eine Stadtführung verabredet und vorher sollte noch Mittagspause eingelegt werden.

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